Der City for Green 2026 Award, Terra Solida to Myplant

Wenn eine Stadt atmet, kann man das sehen (und messen).

Städtisches Grün ist mehr als nur Dekoration; es ist eine Infrastruktur, die die Lebensqualität, die Klimaresilienz und sogar das Selbstverständnis einer Gemeinschaft prägt. Die 26. Ausgabe des nationalen Preises „Grüne Stadt“ findet am 20. Februar 2026 im Rahmen der Myplant & Garden in Mailand statt. Terra Solida, ein Branchensponsor und langjähriger Partner der Initiative, unterstützt eine Veranstaltung, die konkrete Projekte, vorbildliche Pflege und bürgerschaftliches Engagement auszeichnet. Sie präsentiert ohne leere Worte das Italien, das wirklich pflanzt, pflegt und regeneriert.

Wenn eine Stadt atmet, kann man das sehen (und messen).

Städtisches Grün ist nicht nur Dekoration; es ist eine Infrastruktur, die die Lebensqualität, die Klimaresilienz und sogar das Selbstverständnis einer Gemeinschaft prägt. Die 26. Ausgabe des nationalen Preises „Stadt für Grün“ findet am 20. Februar 2026 im Rahmen der Myplant & Garden in Mailand statt. Terra Solida, ein Branchensponsor und langjähriger Partner der Initiative, unterstützt eine Veranstaltung, die konkrete Projekte, vorbildliche Pflege und ehrenamtliches Engagement würdigt. Sie präsentiert ohne große Worte das Italien, das wirklich pflanzt, pflegt und regeneriert.

Eine Auszeichnung, die Städte fotografiert, nicht Schaufenster.

Es gibt Auszeichnungen, die wie eine Medaille an der Brust einer Institution hängen – schön anzusehen, aber schnell wieder vergessen. Und dann gibt es Auszeichnungen, die wie ein Röntgenbild wirken und Knochen, Brüche, Rekonstruktionen (und sogar einige hastig eingesetzte Prothesen, denn Budgets warten nicht) offenbaren. „The City for Green“, mittlerweile in der 26. Auflage, gehört zur zweiten Kategorie: Im Laufe der Jahre hat sie verschiedene Ansätze zur Bewirtschaftung städtischer Grünflächen dokumentiert und damit eine Tatsache festgehalten, die Fachleute nur allzu gut kennen: Finanzielle Mittel werden immer knapper, und Vergaberegeln ändern sich oft schneller, als öffentliche Einrichtungen sich anpassen können.

Diese Momentaufnahme beschränkt sich jedoch nicht auf Kommunen. Die Auszeichnung wurde auch auf öffentliche Einrichtungen, private Einrichtungen für öffentliche Zwecke und Freiwilligenvereinigungen ausgeweitet, da die Pflege von Grünflächen zu einer gemeinschaftlichen Verantwortung geworden ist und Städte heute nicht mehr nur vom Rathaus, sondern im Rahmen gemeinsamer Kompetenzen und Verantwortlichkeiten verwaltet werden.

Grün als Infrastruktur, nicht als Rahmen

Die Ausgabe von 2026 formuliert einen Paradigmenwechsel, der, wenn er ernst genommen wird, unsere Sicht auf Blumenbeete, Baumreihen und Uferparks grundlegend verändern wird. Grünflächen werden nicht mehr als bloße Verschönerung betrachtet, sondern als strategische Infrastruktur für Lebensqualität, Biodiversität und Klimaanpassung, wobei Bodendurchlässigkeit, Wassermanagement und soziale Räume besonders berücksichtigt werden (drei Begriffe, die zusammen eine Stadtgeschichte besser erzählen als so manche Pressekonferenz).

Dies ist ein entscheidender Punkt, denn er verschiebt die Diskussion von Geschmack zu Effektivität, von „Schönheit“ zu Funktion. Es geht nicht mehr nur darum, „wie grün es ist“, sondern darum, wie gut diese Bepflanzung den Einflüssen von Hitze, Starkregen, wasserfestem Asphalt und der sozialen Isolation, die das Leben in der Nachbarschaft beeinträchtigt, standhält. In diesem Sinne ist die Auszeichnung auch ein Instrument für den Dialog zwischen Verwaltungen, Organisationen und Praktikern – ein Ort, an dem bewährte Verfahren reproduzierbar, damit politisch und somit ansteckend (im positiven Sinne) werden.

Wo und wann, denn Logistik ist Teil der Botschaft

Die Preisverleihung findet am Freitag statt. Februar 20 2026aus 9.30 zu 13.00unter Myplant & Gartenherunter, eine Fiera Milano Rho (Konferenzsaal, Pavillon 20 A40).

Das ist kein unwichtiges Detail: Myplant & Garden ist eine Fachmesse für Gartenbau, Gartengestaltung und Landschaftsbau, ein Kontext, in dem Grünpflanzen als Wertschöpfungskette (Technik, Materialien, Fähigkeiten, Pflege, Design) und nicht als Broschürenfoto betrachtet werden.

Programm, zwischen Technik und Kultur (und ein Thema, das Aufmerksamkeit verdient)

Das Programm konzentriert sich in wenigen Stunden auf drei Ebenen, die selten so gut miteinander kommunizieren: die institutionelle, die technische und die kulturelle (im konkreten Sinne des Wortes, d. h. das, was die täglichen Entscheidungen beeinflusst).

Alle 9.30 Die Eröffnung der Werke sieht Interventionen von Graziella Zaini (Il Verde Editoriale, ACER-Magazin), Valeria Randazzo (Myplant & Garden), Maria Lodovica Gullino (weTree, Agroinnova, Universität Turin), Barbara Negroni (CONAF), Massimo Centemero (Italienisches Komposterkonsortium) und Giulio Franceschi (Andreas Stihl, Hauptsponsor).

Alle 10.15 Geplant ist eine technisch-kulturelle Studie zu einem Thema, das bereits im Titel seine Ambitionen offenbart: „Von der Schadensbegrenzung zur Regeneration: Urbane Kohlenstoff-Landwirtschaftspraktiken für widerstandsfähigere und lebenswertere Städte“, Herausgegeben von Massimo Centemero (CIC).

Dann, von 10.40, die Preisverleihung, unter Beteiligung von Vertretern der Sponsorenunternehmen, darunter Terra Solida.

Die Kategorien, also die vier Wege, um umweltfreundlich zu handeln

Der Preis ist in vier Kategorien unterteilt: „Stadtgrün“, „Grüne Instandhaltung“, "Beste Freiwilligeninitiative für die Verwaltung städtischer Grünflächen" e „Die widerstandsfähige Stadt“.

  • Städtisches Grün: Maßnahmen, die vom Schutz der biologischen Vielfalt über Umweltkultur (Stadt- und Bildungsgärten) bis hin zu therapeutischem Grün, historischen Gärten, Dachbegrünung und der Erweiterung von Grünflächen durch neue Parks und Alleen reichen.
  • Grüne Instandhaltung (reserviert für Gemeinden): Qualität des Managements, unter anderem durch Computerisierung der Dienstleistungen und Kriterien für eine umweltfreundliche öffentliche Beschaffung.
  • freiwillig: Initiativen, die als öffentliche Dienstleistung der Stadterneuerung und -instandhaltung anerkannt werden, also als organisierte Fürsorge für die Stadt.
  • Die widerstandsfähige Stadt: Klimaanpassung unter Berücksichtigung von städtischem Grün, Bodendurchlässigkeit, Wassermanagement und sozialen Räumen.

Wer wird im Jahr 2026 geehrt (und was verraten uns diese Namen)?

Die Gewinner der 26. Ausgabe sind in alphabetischer Reihenfolge (unter anderem): Capralba, Carpi, Celle Ligure, Chivasso, Firma, Ferrara, Grosseto, Meran, Nocera Inferiore, Ponteranica, Reggio Calabria, Sestu, Venaria Reale, Vercelli, zusätzlich zu Verbänden und Institutionen wie der KilometroVerdeParma Konsortiumsind Freunde der Trivulzio-Stiftung und dieUniversità degli Studi di Milano.

Einige Projekte konzentrieren sich auf Wiederaufforstung und die Wiederherstellung nach Extremwetterereignissen, andere auf Pflaster- und Entwässerungslösungen, wieder andere auf Heilgärten und die Sanierung historischer Parks. Allen gemeinsam ist die Wertschätzung von Grünflächen als Gemeingut, die Einbeziehung der Bevölkerung, naturbasierte Lösungen, Nachhaltigkeit (ökologisch und ökonomisch) und die Fähigkeit, geschädigte Flächen wieder nutzbar zu machen – mit einem Schwerpunkt auf Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Anders ausgedrückt: Diese Ausgabe zeigt ein Italien, das nicht einfach nur „pflanzt“, sondern versucht, die Komplexität zu bewältigen – Boden, Wasser, Hitze, Gemeinschaft, Instandhaltung und Vorschriften. Und die Tatsache, dass dies durch konkrete Projekte geschieht, ist der wahre Wert des Preises.

Die Rolle der Sponsoren (und warum es für Terra Solida sinnvoll ist, dabei zu sein)

Im Rahmen der Preisverleihung werden die Preise auch in Anwesenheit von Vertretern der Sponsorenunternehmen überreicht, darunter Feste Erde, zusammen mit anderen Sponsoren aus der Branche.

Für Terra Solida, einen langjährigen Partner der Initiative, ist dieses Sponsoring mehr als nur eine symbolische Geste. Es ist ein Weg, Teil eines Ökosystems zu bleiben, in dem städtisches Grün als Infrastruktur betrachtet wird und somit eine technische, pflegerische und wirtschaftliche Verantwortung darstellt. Und wenn ein Sektor aufhört, ein „Thema“ zu sein und zu einem „System“ wird, ist eine beständige Präsenz wichtiger als bloße Aufmerksamkeit, denn sie schafft Kontinuität, Beziehungen und den Austausch bewährter Verfahren.

Warum sollte man vor der Zeremonie darüber sprechen?

Ein Vorbericht erfüllt einen einfachen, aber seltenen Zweck: Er rückt etwas in den Fokus, das sonst im Hintergrund bleibt. Stadtgrün wirkt, wenn es gut gedeiht, natürlich (fast schon selbstverständlich). Fehlt es, fällt es sofort auf – und oft zu spät. Die Preisverleihung im Vorfeld anzukündigen bedeutet, das Publikum vorzubereiten, Projekte zu identifizieren, die Beachtung verdienen, und Fachleute, Verwaltungsangestellte und interessierte Bürger einzuladen, die Zeremonie nicht als Ritual, sondern als Anlass für Diskussionen zu betrachten.

Die Ernennung ist somit bestätigt: Februar 20 2026Myplant & Garden, Mailand.

Plakat für den Green City Award 2026
Plakat für den Green City Award 2026

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